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Das Leben ist (k)ein Arschloch...it goes on and on and on and....

Meine Kindheitserinnerungen beginnen erst mit ca. 5 Jahren. Davor kann ich mich kaum an etwas erinnern. Ich erinnere mich an das Haus, dass wir hatten. Es war riesig. Unser Grundstück war riesig. Kann auch nur sein, dass es mir so vorkam, weil ich einfach klein war, aber in meiner Erinnerung war es nunmal groß. Alles hatte riesige Dimensionen. Und obwohl wir am Arsch der Welt wohnten, mitten im Wald, hatten wir keine Angst vor Raub, Einbruch oder Überfällen. Wir Kinder zumindest nicht. Kann sein, dass unsere Mutter Angst hatte, aber davon haben wir nichts mitbekommen. Wieso ich nun der Meinung bin, dass nur meine Mutter sich um uns Sorgen gemacht hat? Tja, wie soll ich es sagen? Mein Vater ist schon ok, aber ich muss zugeben, dass ich als Kind nie das Gefühl hatte, wir würden meinem Vater wirklich viel bedeuten.

Ein relativ frühes Erlebnis, welches mich dazu gebracht hat zu denken, das Leben sei ein Arschloch, war als ich ca. 6 Jahre alt war. Unser Vater ist ohne uns nach Deutschland abgehauen. Ich sage bewusst abgehauen, weil er uns wahrscheinlich tatsächlich als Ballast gesehen hat und wollte verschwinden, abhauen, ein neues Leben ohne uns in Deutschland beginnen. Toller Vater, was? Ich weiß noch, wie meine Mutter heulend in der Küche stand und alle Fotos mit oder von meinem Vater zerrissen und weggeworfen hat.

Welch eine Erinnerung, die ich mit mir rumtrage. Traurig.

Mit relativ jungen Jahren musste ich bereits feststellen, dass man auch von der eigenen Familie verstoßen, verlassen und verraten werden kann. Die eigene Familie. Der eigene Vater.

Bitte, jetzt kein Mitleid. Lag es denn später an mir meinem Vater zu verzeihen? Nein, das lag nicht in meiner Hand. Und er ist ja schließlich mein Vater. Wir waren doch Schuld, dass er uns verließ. Nur wir Kinder waren es, die Schuld daran hatten uns zu verlassen. Das denkt man doch, oder? Was haben wir gemacht? Waren wir zu laut? Warum hat er uns nicht geliebt? Diese Frage stellt sich schon mal, aber wenn ich zurückblicke (und ich versuche mich grad in diesem Moment daran zu erinnern) und mich frage, aus welchem Grund er wieder zurückkam oder wann der Augenblick war, als er doch wieder vor uns stand, kann ich keine Antwort geben, denn ich weiß es nicht mehr. Diese Erinnerung muss wohl keine Bedeutung für mich und mein Leben haben. Ich kann es einfach nicht. Meine Mutter wird sich wahrscheinlich an diese schrecklichen Momente erinnern und es tut mir auch leid, dass ich sie just in diesem Moment damit konfrontieren muss, aber so ist das Leben nun einmal. Das Leben kann ein Arschloch sein. Um es zu keinem Arschloch zu machen bedarf es was? Liebe?! Anstand?! Vertrauen?! Loyalität?!...stay tuned

24.1.17 19:59


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Das Leben ist (k)ein Arschloch...und wieder ein weiteres Kapitel...

Nicht, dass es nun so klingt, als wäre mein gesamtes Leben ein Arschloch gewesen, denn es war und ist es nicht. Ok, ok, manche Passagen mögen schon wie Scheiße klingen, aber ist das Leben nicht generell so? Muss man nicht erst in Scheiße treten, damit man Glück hat? Manchmal sogar mit beiden Füßen?! Straight to the shit. Ich sage „FUCK, yeah!“ Ansonsten lernt man es ja nie, und außerdem bringt es ja bekanntlich Glück. Nach dem polnischen Aberglauben zumindest. Ach, der polnische Aberglaube, die Geisel der polnischen Rasse. Erschreckend, mit wie viel Aberglaube der Pole „gesegnet“ ist, aber dazu später mehr.

Ich kann tatsächlich nicht behaupten, dass alles in meinem Leben furchtbar war, denn es war es nicht. Denke ich zumindest.

Gehen wir mal in meine Kindheit zurück. Graudenz, oder besser gesagt Grudziadz/Polen. Dort bin ich geboren. Dort habe die ersten 7 Jahre meines Lebens verbracht. Da jetzt einige von euch wahrscheinlich denken, ich sei in einem Stall zwischen Ziegen und Kühen zur Welt gekommen, hat unrecht. Wir hatten nur Hühner. Geboren bin ich aber nicht zwischen Hühnern. Es war in einem stinknormalen Krankenhaus. Am Geburtstag meiner Oma. Da meine Eltern nie viel Geld besaßen, war man Geschenk-technisch eben erfinderisch. #Schenkelklopfer

Mein Bruder kam ein Jahr später zur Welt. Frühgeburt. Und meine Schwester kam 4 Jahre nach mir zur Welt. Ich würde ja sehr gerne auf meine Familie zu sprechen kommen, aber das würde jetzt den Rahmen sprengen, und außerdem muss ich mich vorerst rechtlich absichern bei den gesamten Geschichten meiner Familie. Neugierig? Einfach weiterlesen. Vielleicht werde ich ja doch das Eine oder Andere schmutzige Geheimnis enthüllen. Oder auch nicht. Keine Ahnung. Ich muss erst schauen, wie sich alles hier so zwischen uns entwickelt...


23.1.17 23:30


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